Wie kann ich das öffnen der Kassenlade beim Drucken eines Bons unterbinden?

Es gibt 3 Möglichkeiten:

  • Sie richten den Drucker zweimal ein, einmal mit aktivierter Kassenlade und einmal ohne. Das ist möglich z.B. bei Druckern von Epson, Bixolon und Metapace.
  • Sie erwerben das Softwaremodul Barverkauf und verwenden den virtuellen Com-Port. Das ist möglich bei Star TSP 143, Bixolon SRP 350 und Metapace T1 und T3.
  • Sie erwerben das Softwarezusatzmodul Barverkauf und das Öffnungsmodul für Kassenladen dann sind sie komplett unabhängig vom Drucker.

 

Nach Neuinstallation keine Möglichkeit mehr, Berichte erstellen zu lassen? (Fehler 380)

Die Ursache für den Fehler 380 ist eine fehlerhafte Druckerzuordnung. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist kein Drucker auf dem PC installiert bzw. ein Drucker als Stationsdrucker deklariert, den es auf dem System nicht gibt.

Prüfen Sie bitte in den Windows Einstellungen die Funktionsfähigkeit des Druckers und anschließend prüfen Sie die Zuweisung in der Gastrokasse unter:
Menu(links unten) – Systemeinstellungen – Grundeinstellung – Druckerzuordnung zum Stationsdrucker.

 

Übernahme der Kassensoftware und Daten auf einen neuen PC

1. Vorbereitung am alten PC
Beenden und schließen Sie die Software Provendis Gastrokasse 3.9, incl. PDA-Server und eventuell vorhandener Zusatzmodule, wie z.B. Artikel & Lager auf dem alten PC.
Der Standardinstallationpfad ist C:\Programme\Provendis Software\Provendis Gastrokasse 3.9
Sichern Sie das gesamte Verzeichnis der Provendis Gastrokasse 3.9 des alten PC am besten auf einen USB-Stick.

2. Vorbereitung neuer PC
Installation der Drucker auf Systemebene incl. Ausdruck der Testseite. Laden Sie sich die aktuelle Version der Provendis Gastrokasse 3.9 aus dem Netz: http://www.provendis-software.de/downloads/gastro39/Setup.exe und installieren Sie die Software auf dem neuen PC.

3. Lizenzierung der Provendis Gastrokasse auf dem neuen PC
Provendis Gastrokasse 3.9 starten (startet im Demomodus), USB-Stick in den neuen PC einstecken.
Die Lizenzdatei (pvgk38.liz) wird im Log-In-Fenster, links oben über den Programmpunkt „Menu“ – „Software aktivieren“ – „Lizenzdatei einlesen“ in die Gastrokasse importiert.
Dazu diese Funktion aufrufen und den Datenpfad, in dem Fall den USB-Stick auswählen. (rechts mit Hilfe des kleinen Ordnersymbols)

4. Datenübernahme
Das beiden Verzeichnisse Database, DBSave und gegebenenfalls Module vom USB-Stick in die neue Installation der Provendis Gastrokasse 3.9 kopieren und die vorhandenen Inhalte überschreiben.

5. Neustart
Nach dem kopieren der Daten kann die Software wieder gestartet werden und Sie können sich mit Ihrer persönlichen PIN in die Provendis Gastrokasse 3.9 einloggen.

6. Was ist noch zu tun?
In den Grundeinstellungen der Provendis Gastrokasse sind noch die Öffnungszeiten, Steuernummer, Datensicherung usw. einzutragen bzw. zu überprüfen und die Bondrucker des neuen PC zuzuordnen.

Danach sollte die Provendis Gastrokasse wie gewohnt auf dem neuen PC weiter verwendet werden können.

 

Hinweise speziell zum Thema GDPdU und Provendis Gastrokasse 3.8

Allgemeiner Hinweis
Ich kann und darf hier natürlich keine Steuerberatung durchführen, aber ich kann spezielle Hinweise geben hinsichtlich
der Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen kurz GDPdU und deren Einhaltung im Zusammenhang
mit der Software Provendis Gastrokasse.

Einleitung und allgemeine Informationen
Die Provendis Gastrokasse ist seit der Version 1 aus dem Jahre 2002 in den unterschiedlichsten Restaurants, Bistros, Kiosk, Imbiss, Kneipen, Selbstbedienungseinrichtungen u.v.m. im Einsatz.  Darunter sind natürlich auch zahlreiche Gastronomien aus der Region, die unserem hiesigen Finanzamt unterstehen.
Seit der ersten Steuerprüfung bei einem unserer Anwender im Jahre 2003, waren die gespeicherten Daten und die Funktionsweise bis heute unzählige male die Grundlage von amtlichen Steuerprüfungen. Rein statistisch werden allein in Deutschland pro Tag 2 Restaurants mit der Provendis Gastrokasse geprüft. Bis zum heutigen Tag ist uns noch kein Fall bekannt geworden, das die Kasse „verworfen“ wurde, weil Funktionsweise und Datenaufzeichnung nicht ausreichten.
Im Gegenteil. Es gibt mehrere dokumentierte Fälle, bei denen die Prüfer sehr angetan waren über die Datenspeicherung und deren Auswertungsmöglichkeiten.

Da es jedoch leider keine amtlichen genau spezifizierten Kriterien und Nomenklaturen zur Prüfung gibt, ist vieles der Individualität des Prüfers überlassen. Aus diesem Grund informieren wir hier ausführlich über die Terminologie der Provendis Gastrokasse, um so einen Beitrag für eine faire und korrekte Prüfung für Anwender und Prüfer gleichermaßen zu leisten.

Programmieranleitung und Bedienungsanleitung:
Kommt es zum Steuerprüfungsfall wird oft neben der Bedienungsanleitung auch eine sogenannte Programmieranleitung seitens des Prüfers gefordert.
Diese Programmieranleitung gibt Auskunft darüber, wie z.B. ein Artikel angelegt und der Preis „programmiert“.  (siehe Thema Programmierprotokoll, weiter unten) Da dies bei so manchen älteren, als auch aktuellen Kassensystem mit Absicht kompliziert gestaltet wurde, braucht der Prüfer diese Anleitung, um die Eingabe der Preise zu prüfen.
Bei der Gastrokasse ist die Programmierung der Artikel bewußt einfach gestaltet, so das dies kein Spezialwissen erfordert.
Die „Programmierung“ der Provendis Gastrokasse ist  Bestandteil der normalen Bedienungsanleitung.
Möchte also der Prüfer eine Programmierlanleitung, verweisen Sie Ihn bei der Provendis  Gastrokasse 3.8 auf die Bedienungsanleitung/Handbuch , Kapitel 6.1.2, Seite 37 und folgende.
Das Handbuch steht zum Download zur Verfügung, auf der Software-CD und im Hauptprogrammpfad der Gastrokasse, stets benannt als Handbuch.pdf
Download: http://www.provendis-software.de/gastrokasse/downloads-zur-provendis-gastrokasse.html

Programmierprotokoll: Bei vielen Kassensystemen muß zur Änderung der Artikelpreise ein Programmierer des Herstellers oder der Softwareservice vor Ort erscheinen, natürlich kostenpflichtig und die Artikel für Sie aktualisieren.
Dazu wird ein Protokoll erstellt, welches über diesen Eingriff Auskunft gibt. (welcher Artikel wurde mit welchem Preis versehen)
Hintergrund: Werden die Artikelverkäufe nicht detailliert im System gespeichert, muß der Prüfer auf Grundlage dieses Protokolls
die Mengenermittlung durchführen um die Einkäufe gegenprüfen zu können. (Menge = Artikelumsatz/Einzelpreis).
Die Provendis Gastrokasse 3.8 speichert jeden Verkauf eines Artikels mit allen Details.
Also – Wer hat wann welchen Artikel zu welchem Einzelpreis in den Verkehr gebracht.
Die direkte Auswertung dieser Details über die GDPdU-Schnittstelle erspart dem Prüfer die oben genannte Hochrechnung. Er hat die Istverkaufspeise und -Mengen für jeden gewünschten Zeitpunkt oder Zeitraum prüfbar.
Ergänzend dazu:  Wer hat diesen Artikel abgerechnet, was war der Artikelvorgabepreis vom System, von welcher Kasse ist die Abrechnung erfolgt.

Allerdings gibt es auch einen Sonderfall.
Führt der Restaurantbetreiber eine Nullstellung der Kasse durch(Sonderfunktion bei der Ausführung des Kassenabschlusses),
stehen nur noch Umsatzsummen zur Verfügung. Die ganzen Details für die Prüfung sind aus der Datenbank entfernt.
Also Vorsicht mit dieser Sonderfunktion, auf die ich ein einem folgenden Beitrag noch eingehen werde.
Immer auf eine funktionierende Datensicherung achten und die Daten auch auf einem anderen Datenträger parallel sichern.
Dies liegt immer in der Verantwortung des Nutzers. Dazu ebenfalls später mehr.
Sind die Daten weg, warum auch immer, entstehen zwangsläufig Probleme und Kosten die vermeidbar sind.

Wann Kassenabschluss und wann Kassenabschluss mit Nullstellung?
Die Provendis Gastrokasse bieten 2 Varianten des Kassenabschlusses an. (früher auch Z-Bon genannt)
Kassenabschlüsse werden mit einer fortlaufende Nummerierung, sowie Datum, Uhrzeit und ausführender Mitarbeiter versehen

Kassenabschluss:
Funktion: links unten per Menü-Kassen-Abschluss
Beschreibung im Handbuch Version 3.8 Stand 01.07.2014: Kapitel 4.4, Seite 34
Alle Abrechnungen werden fixiert, das bedeutet – die Rechnungen können nicht mehr auf den Tisch zurückgeholt,
storniert oder eine andere Zahlart festgelegt werden.
Alle Abrechnungsdaten bleiben im Detail erhalten.
Dieser Abschluss sollte täglich zum Ende des Tages ausgeführt werden (meine Empfehlung).
Allerdings gibt es keine eindeutige gesetzliche Vorgabe, dass dieser Abschluss täglich auszuführen ist.

Kassenabschluss mit Nullstellung
Funktion rechts unten – Verwaltung – Kassenabschluss – Auswahl: Option Nullstellung – Bestätigung der Nullstellung
Beschreibung im Handbuch Version 3.8 Stand 01.07.2014: Kapitel  6.9, ab Seite 64
Diese Funktion sollten nur zum Abschluss des Geschäftjahres ausgeführt werden. So kann zum neuen Geschäftsjahr wieder mit Rechnungsnummer 1 begonnen werden, so wie das in allen Fakturierungsprogrammen üblich ist.
Alle Bewegungsdaten, also Rechnungen, Rechnungsdetaills Stornos werden gelöscht. Erhalten bleiben alle festen Daten, wie Artikel, Kunden, Personal, Stationen und natürlich alle Abschlüsse.

WICHTIG: Vorab unbedingt nochmals eine Datensicherung ausführen und alles bis dato ausgeführten Sicherungen nochmals auf einem zweiten, am besten externen Datenträger sichern.
Zum Prüfungszeitpunkt werden die entsprechenenden Jahressicherungen in die Provendis Gastrokasse eingelesen und
die Daten dem Prüfer über die GDPdU-Schnittstelle zur Verfügung gestellt.

Vorteile:
1. Dem Prüfer stehen genau die Zeiträume zur Verfügung, die Gegenstand der Prüfung sind
2. einfachere Auswertung der Kennzahlen für den Restaurantbetreiber
3. schlankere Datenbank des Kassensystems – ermöglicht einen schnelleren Kassenbetrieb

Datensicherung:
Man kann es nicht oft genug betonen. Sichern! Sichern! Sichern!
Jeder Gastronom ist laut den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen kurz GDPdU dazu gesetzlich verplichtet. Diese Anordnung ist eindeutig und unmißverständlich.
Die Provendis Gastrokasse sichert bei entsprechender Konfiguration einmal täglich den gesamten Datenbestand beim ersten Start der Software des Tages. Aus diesem Grund kann der Erststart zu Tagesbeginn auch etwas länger dauern.
Die Einstellungen dazu werden in Menu-Systemkonfiguration-Grundeinstellungen-Datensicherung vorgenommen.
Diese Sicherungen werden täglich neu angelegt und nach dem eingestellten Zeitraum durch eine neue Sicherung ersetzt.
Dabei wird nach Tages- Wochen- und Monatssicherung unterschieden.
z.B. Tagessicherung:
Einstellung 7 Tage bedeutet: 7 Komplettsicherungen (gesamter Datenbestand) werden in Folge gepeichert. Am 8 Tag wird die älteste, also die vom Tag 1 gelöscht und die Sicherung vom Tag 8 hinzugefügt.
Analog verhält es sich bei den Wochen- und Monatssicherungen.

Das ist aber nur die erste Form der Datensicherung.
Parallel ist es wichtig diese Sicherungen nochmals auf einem weiteren, am besten externen Datenträger zu sichern.
Das erledigt am besten eine Datensicherungssoftware die periodisch und automatisch
das gesamte Sicherungsverzeichnis z.B. auf eine externe Festplatte schreibt ohne die vorhergehende Sicherung zu überschreiben. Hat man 2 von diesen Festplatten und wechselt diese täglich und verwahrt diese „Ausser Haus“, hat man bei Diebstahl, Brand etc immer noch alle Daten auf der zweiten Platte an einem anderen Ort.
Die Investition  dafür ist überschaubar. Eine ordentliche Sicherungssoftware 100,00 Euro und 2 Stück 1GB USB-Festplatten zusammen 140,00 Euro.

Eine Steuernachzahlung wegen fehlender Kassendaten fällt in der Regel deutlich höher aus.

Wann sind die Festplatten voll:  Die Sicherung des Verzeichnis DBSave der Provendis Gastrokasse
kann bei einer gut besuchten Gastronomie durchaus 100MB erreichen. Es passen damit theoretisch 10.000 Sicherungen auf
eine 1 TB Festplatte oder die täglichen Sicherungen von 27 Jahren, bzw. 54 Jahren bei 2 Festplatten.
Das sollte ausreichen.

Zertifizierungen nach GDPdU:
Es gibt keine amtliche Zertifizierung einer Gastronomiesoftware. Diese Möglichkeit sieht der Gesetzgeber ausdrücklich nicht vor.
Alle „Zertifizierungen“ mit denen verschiedene Kassenhersteller werben, sind daher nicht amtlich anerkannt.
Im Prüfungsfall bleibt es dem Prüfer überlassen, ob diesem Zertifikat eine Bedeutung beimisst oder nicht.

 

Kassenladensteuerung

Um die Kassenlade, z.B. nach dem Druck des Rechnungsbons mit der Gastrokasse zu öffnen, Bedarf  es einen Öffnungsbefehl, welcher vom Druckertreiber ausgeführt wird. Die Aktivierung ist wie folgt:

Öffnen Sie hierzu in den Einstellungen Ihres Betriebssystems die Druckereinstellungen und wählen die Eigenschaften des betreffenden Bondruckers.

Epson/Treiberversion ATM 301ed:
Allgemein – Druckeinstellungen – Operation – End of Page.
Wählen Sie hier die Einstellung „OpenDrawer“

Samsung/Treiberversion ab 3.1.2
Additional Commands – Aktivieren Sie bei EndDoc2 die Einstellung Open Cash Drawer 1
Mit Übernehmen und Speichern schließen Sie den Vorgang ab und die Kassenlade sollte sich nun nach dem Bondruck öffnen.

Ist bei Ihnen vor Ort der Stationsdrucker auch gleichzeitg der Arbeitsdrucker, würde nun bei oben beschriebener Einstellung die Kassenlade auch nach dem Druck eines Arbeitsbons aufspringen.
Um das zu verhindern installieren Sie den Druckertreiber ein weiteres mal und benennen ihn in Arbeitsdruck um. In der Gastrokasse wählen Sie  nun diesen Drucker für den Arbeitsbon  aus.
Auf diese Art kann für den Kassenbon eine andere Einstellung verwenden, als für den Arbeitsbon, obwohl beide auf einem Drucker ausgegeben werden.

 

Möglichkeiten der Ansteuerung einer Kassenlade

Variante 1:
Die einfachste und preiswerteste ist die über einen Bondrucker mit Kassenladenanschluß. Hier springt immer dann die Kassenlade auf, wenn ein Bondruck erfolgt ist. Die Aktivierung der Funktion erfolgt über den Druckertreiber des Bondruckers.

Variante 2:
Die zweite Variante greift dann, wenn ein Bondrucker für Arbeits- und Rechnungsbons genutzt wird. In diesem Fall würde die Kassenlade bei jedem Bondruck öffnen, was natürlich nicht gewünscht ist. Es gibt Bondrucker, deren Druckertreiber lassen sich mehrfach auf einem System installieren und unterschiedlich konfigurieren. Dies ist mit dem Epson TM T88 und dem Samsung/Bixolon SRP350 möglich.

Variante 3:
Mit dem Zusatzmodul Barverkauf der Provendis Gastrokasse, kann der Kassenladenanschluß von seriellen und USB-Druckern direkt angesteuert werden, so dass die Öffnung nur beim Ausdruck des Kassenbelegs/Rechnungsbelegs erfolgt. Weiterhin kann mit dem Barmodul ein 2-zeiliges Kundendisplay bedient werden.

Variante 4:
Sollte kein Bondrucker oder ein Drucker anderen Typs wie oben oder ein Bondrucker mit parallelen Anschluss (außer die beiden oben genannten) vorhanden sein, ist das separate Öffnungsmodul erforderlich. Die Öffnungsmodule gibt es in serieller Ausführung zum Anschluß an den 9-poligen COM-Port oder in USB-Ausführung. Dieses wird direkt zwischen Kassen-PC und Kassenlade eingebunden und mit Hilfe des Provendis Barmoduls angesteuert.

 

Kellnerschösser – Anschlussarten

Kellnerschlösser werden in der Regel über den sogenannten COM-Port oder über die PS2 Schnittstelle angeschlossen. Beim Anschluß per COM-Port, also seriell ist eine externe Stromversorgung des Schlosses notwendig, welche mit dem speziellen seriellen Anschlußkabel und einem Netzteil sichergestellt wird. Beim PS2 Anschluß ist dies nicht notwendig. Hier wird ein Y-Kabel (im Lieferumfang in der Regel enthalten) zwischen Tastatur, Schloss und PC verwendet.

 

Hinweis für ELO 15“ Touchscreen

Beim Einsatz von ELO- Touchmonitoren in Verbindung mit unserer Gastrokasse sollte im Treiber des Monitors der sogenannte Mausmodus aktiviert sein. Typische, sporadisch auftretende Symptome wären sonst, fehlende Fensterinhalte, Druckfehler, Fehlerhafte Aktionen.

 

Schriften für Bondrucker

In der Konfig.ini können alle Schriftarten und -größen eingestellt werden. Das Kriterium ist hier die am Ende die Druckgeschwindigkeit. Bei Druckern mit Parallel- oder  USB- Schnittstelle stellt das im allgemeinen kein Problem dar, nur serielle Schnittstellen können grafischen Schriftfonts wie z.B. Arial oder Verdana nicht schnell genug übertragen.

Die Totalzeile(Bruttogesamtbetrag) wird automatisch immer fett gedruckt.
Je nach Druckertyp und Treiber, Schriftart und -größe kann es aber hier zu Abweichungen in der Darstellung kommen.

 

Der Küchendrucker steht weit sehr weit weg

Das Problem bedarf häufiger einer Lösung als man denkt. Serielle, Parallel-, oder auch USB- Kabel enden bei 5 m. Weiterhin sind besonders Parallelkabel auf Grund des großen Querschnitts schwer zu verlegen.
Abhilfe schafft hier eine einfache Netzwerklösung, mit der Sie bis zu 10 Metern direkt überbrücken können. Das würde entweder bedeuten, man stellt einen PC in die Küche (viel zu teuer, zu feuchtigkeitsanfällig, Platzverschwendung) oder aber man nimmt einen sogenannten Printserver. Das ist einen kleine Box, an die der Drucker und das Netzwerkkabel angeschlossen werden.
Die kleinste Lösung, die wir übrigens auch in unserem Shop anbieten, hat etwa die Größe eines etwas zu dick geratenen Taschenrechners und wird direkt an die Parallelschnittstelle des Druckers angesetzt. Jetzt wird der Drucker als Netzwerkdrucker im Betriebssystem eingerichtet und nun können auch alle miteinander vernetzten Kassen in der Küche drucken.
Noch eleganter ist natürlich die Lösung mit einem Router. Hier sollte man jedoch einen Fachmann vor Ort haben, der sich mit Netzwerkkonfiguration auskennt.

 

Epson TM T88 II läuft sehr langsam

Verwenden Sie beim Ausdruck eine der vom Druckertreiber unterstützen Systemschriftarten. Sie werden sehen, er wird nicht mehr zu bremsen sein.
Wie bekomme ich diese Schriftarten heraus?
Stellen Sie dazu den Drucker als Standarddrucker ein. Starten Sie danach unter Progamme – Zubehör – das Programm Wordpad.
Im Auswahlfenster der Schriftfonts sehen Sie jetzt Schriftarten, die mit einem Druckersymbol versehen sind. Wählen Sie eine dieser Schriftarten aus und verwenden Sie diese beim Ausdruck aus der Provendis Gastrokasse.

 

Epson TM T88 III im Netzwerk

Beim Einsatz eines Epson TM-88 III im Netzwerk und Ansteuerung über Parallelschnittstelle und Printserver ist im Druckertreiber die Bidirektionale Unterstützung zu DEAKTIVIEREN.

 

TSP 100/143 Einstellungen

Der Thermdrucker Star TSP100/143 hat nach der Installation des Druckertreibers eine kleine Eigenheit. Der Treiber stellt die Papierformateinstellungen automatisch auf A4.
Das hat zur Folge das auf dem Kassenbon weder Stückzahlen noch Preise stehen.
Diese Daten stehen bei Einstellung Format A4 ausserhalb des druckbaren Bereiches.

Abhilfe:
Im Windows Betriebssystem z.B. XP gehen Sie wie folgt vor.
Start-Einstellungen-Drucker und Faxgeräte
in der Druckeraufstellungen des Star-Drucker mit rechter Maustaste anklicken und auf Eigenschaften klicken.
Unter Geräteeinstellungen – Friktion von A4 auf 72mm x Beleg stellen und unter Druckeinstellungen – Erweitert ebenfalls 72mm x Beleg auswählen.

 

Schriftarten und -größen auf dem Bon

Die Schriftarten und Größen auf dem Bon können Sie in den Systemeinstellungen der Gastrokasse einstellen.
(Menu-Systemkonfiguration-Betreibseinstellungen-Arbeitsbon / Rechnungsbon)

 

WIN7 – Metapace T3 Druckertreiber Einstellungen nicht gespeichert?

Treiberinstallation ok, Drucker druckt auch ordnungsgemäß, nur die Einstellungen zur Kassenlade oder des Imagedrucks „merkte“ sich der Treiber nicht. Also Option gesetzt, gespeichert und Fenster wieder geöffnet, Option war nicht mehr gesetzt.
Ursache: Obwohl nur ein Benutzer im System existierte, dieser natürlich in der Theorie mit allen Rechten, reichten diese Rechte nicht aus Systemeinstellungen im Druckertreiber vorzunehmen.
Lösung:
a)die Datei cmd.exe im Verzeichnis System32 ebenfalls per rechter Maustaste „als Administrator ausführen“
b) den Befehl: net user administrator /active eingeben und mit Enter bestätigen, es erfolgt nun die Bestätigung: Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.
c) aktuellen Benutzer abmelden und nun steht ein weiterer Benutzer „Administrator“ zur Verfügung, über dessen Zugang sich nun auch der Treiber ganz normal einrichten läßt
d) soll der Administator wieder deaktiviert werden, dann wieder die cmd.exe starten und den Befehl eingeben:  net user administrator /active:no

 

Logodruck beim Bondrucker

Die den üblichen POS- Bondrucker von Epson, Bixolon, Metapace, Star usw. verfügen alle über ein eigenes, vom Hersteller bereitgestelltes Softwaretool zum uploaden von Grafiken in den Drucker. Bei moderneren Druckern ist es oft bereits im Treiber integriert.
Um nun auf dem Kassenbon statt der kompletten Adresse ein eigenes Logo drucken zu können, braucht man nur dieses Logo z.B. als Grafik im bmp- oder gif- oder auch jpg- – Format über diese Imagetool in den Drucker zu laden. Die Position, Größe und Auflösung der Grafik auf dem Bon wird ebenfalls mit Hilfe des Tools eingestellt.

 

Citizen CT310II schneidet nicht

Bei der üblichen Installation des Treibers ist die Cutter oder Schneidefunktion immer aktiviert.
Sollte der Drucker doch keinen Cut ausführen gehen Sie wie folgt vor:
im Betriebssystem – Druckerübersicht- Druckereigenschaften – Allgemein – Druckeintellungen (rechts unten) – Erweitert (rechts unten)
Im nun geöffneten Fenster im Menüpunkt

  • Dokumentenoptionen
  • Printerfunktion
  • Cutter Mode

den partial Cut für Page und Job einstellen.

 

Serielle Drucker Grundlagen

Hier ein paar grundlegende Tipps für den Anschluss serieller Drucker:

Serielle Drucker sind (leider) sehr verbreitet im Bereich Gastronomie und Einzelhandel. Leider deswegen, da Sie ungleich schwieriger anzuschließen sind im Vergleich zum Anschluss über den parallelen oder USB – Port. Wir empfehlen Ihnen, sich falls Sie vor der Anschaffung eines Bon-Druckers stehen, sich für einen Drucker mit Parallel- oder USB Schnittstelle zu entscheiden. Wir haben ca. 70 % der Hotline ? Anfragen nur dieser Problematik zu verdanken!!!

Die serielle Schnittstelle wird auch als RS232, COM1 oder Com2 … 8 bezeichnet, und hat 9 Pole am Computer (Stecker, oben 5 unten 4), alternativ gibt es Anschlüsse mit 25 Polen am Computer (Stecker, oben 13 unten 12). Bei speziellen Kassen, wie z.B. den Jarltech, dien die Seriellen Anschlüsse auch als Western-Stecker (die mit dem Klick, ähnlich Netzwerkanschluss) zu finden.
Um mit dem Rechner kommunizieren zu können, müssen Bondrucker und Computer auf die selbe BAUD-Rate eingestellt werden. Versuchen Sie hier einen möglichst hohen Wert, wobei der Bondrucker das Maß vorgibt. Typische Werte sind 19200, 9600, 4800, 2400. Es handelt sich dabei um Zeichen pro Sekunde.

Es gibt grundlegend 2 Arten zur Ansteuerung von seriellen Druckern.:
Die althergebrachte steuert den Drucker im ASCII-Mode direkt an, was der Kasse einiges an Rechenleistung abverlangt. Bei diesem Verfahren wir dem Drucker z.B. ein D als Zeichen übermittelt, welches der Drucker aus seinem Speicher entnimmt, und ein D druckt. Es wird kein (Windows) Druckertreiber für diese Art der Kommunikation benötigt. Jedoch ist die Programmierung langwierig und das Kassensystem ist auf diesen einen Drucker „fest gemacht“.

Das 2. Verfahren zum Ansteuern von Bondruckern, ist das Windows – typische über den Windows – Druckertreiber. Auch hier muss die BAUD-Rate übereinstimmen, jedoch geht steht der Drucker nach der Treiberinstallation allen Windows-Programmen auf dem Rechner zur Verfügung. Der Drucker kann auch hervorragend über die „Testseite drucken“ – Funktion von der Seite Drucker-Eigenschaften getestet werden. Bei diesem Verfahren geschieht die Übertragung der Informationen um z.B. ein D zu drucken als Raster. Je nach Auflösung wird gedanklich über den zu drucken den Buchstaben ein Raster gelegt (ähnlich einem Karo-Papier), und dort wo Teile des Buchstabens sind wird eine 1 übertragen, und dort wo nichts ist, also das Papier weiß bleiben soll, eine 0. Logischerweise müssen bei diesem Verfahren mehr Informationen übertragen werden, so dass ungünstig programmierte Druckertreiber und ältere Drucker für den Ausdruck vergleichsweise lang brauchen.